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Sinnvoll wirtschaften als freiberuflicher Wissensarbeiter

Liebe Leserinnen und Leser,

Vor zwei Jahren erlebte ich etwas Einschneidendes. In einer Unterhaltung mit einem potentiellen Kunden fragte mich dieser: „Bietest Du das auch als Leistung für andere Freiberufler an?“ Zuvor erläuterte ich die für mich wichtigsten Grundlagen für ein wirtschaftlich erfolgreiches Arbeiten als freiberuflicher Wissensarbeiter. Meine ungläubige Antwortfrage: „Nein – ich nahm an, das machen schon die meisten!?“

Heute, zwei Jahre und viele gezielte Gespräche später weiß ich – kaum eine/r macht es. Vielmehr noch baten mich fast alle meine Gesprächspartner, ihnen meine Ideen und Vorschläge aufzuschreiben. Herausgekommen ist die Idee für eine Serie von drei Ratgebern. Jeder behandelt in sich abgeschlossen eine zentrale Thematik für das Wirtschaften von freiberuflichen Wissensarbeitern. Ich nehme an, die Ideen können auch anderen Berufsgruppen weiterhelfen. Sicherlich gibt es dort aber auch spezielle Rahmenbedingungen, die ich nicht kenne.

Was ich mir vorgenommen habe ist, Ratgeber zu schreiben, die sowohl den Wissensarbeits-Anbietern wie deren Kunden gerecht werden. Es soll sinnvolles Wirtschaften zwischen diesen beiden Parteien ermöglichen und vereinfachen! Deshalb auch dieser Hinweis auf die erste Publikation aus der Reihe im Affenmärchen-Blog.

BookCoverImageDeinPreisDer erste Teil der Serie Dein Preis ist gerade in der Fertigstellung. Zum 01. Juli wird er veröffentlicht. Ich behandle dort die Frage:

Wie erstelle ich ein Angebot, das meinem Wert entspricht?

Auf 80 Seiten führe ich die Leser durch eine komplette Angebotserstellung für ein (komplexes) Vorhaben mit einem Kunden. Zuerst gehe ich auf die Überlegungen ein, die sich Wissensarbeiter über ihren Wert machen sollten. Darauf folgt ein Interview-Leitfaden zur Auftragsklärung. Aus diesem entsteht das Angebot. Ein erfolgreich verkauftes Angebot ist im Buch enthalten. Mit der Bezahlung und ihren Risiken runde ich den Ratgeber ab. Als Schmankerl stelle ich die Möglichkeit zu wetten vor. Ein spannender Ausflug in ganz neue Einkommenssphären ;).

 

Natürlich gibt es andere Bücher zum selben Thema. Was also unterscheidet mein Ratgeber von diesen? die folgende Tabelle soll das verdeutlichen:

Das fehlt im Buch  Das findest Du im Buch 
Eine Tschacka-Du-Schaffst-Es-Ansage für Millionenverträge. Ein Leitfaden, wie Du Deinen eigenen Wert besser verstehen und anbieten kannst.
Der 5-Sekunden-Vertragsabschluss-Kniff Verschiedene sogenannte Meister Kniffe die mit Übung Deine Angebote verbessern helfen.
Die psychologische Super-Falle für Deine Kunden, mit der sie jeden Vertrag unterschreiben. Schritt für Schritt der Weg zu einer gemeinsamen verständlichen Auftragsklärung. Mit den seriös möglichen Werten, die im gemeinsamen Vorhaben stecken.
Deine Höchstpreisgarantie. Ein besseres Verständnis für Deinen Wert – allgemein und in Deinen Engagements. Mit diesem Verständnis kannst Du Verträge erkennen und auswählen, die gut für Dich sind.
Eine Vorlage für den perfekten Dienstleistungsvertrag für Wissensarbeiter. Vorlagen für beiderseitig (Kunde und Anbieter) faire und transparente Verträge

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Neben diesen Vergleichen hebt sich das Buch dadurch ab, dass es für Einkäufer und Anbieter von Wissenleistungen gleichermaßen lesenswert ist. Denn das Vorgehen übervorteilt keine der beiden Parteien. Mehr noch beschreibt es eine Alternative für die Leistungsbestimmung in komplexen Projekten jenseits der gängigen quantitativen Stunden- oder Tagesleistungslogiken. Diese werden der heutigen Zeit immer seltener gerecht.

Derzeit arbeite ich am zweiten Teil: Dein EinkommenDarin zeige ich, wie freiberufliche Wissensarbeiter ihre Wirtschaftsmetrik verstehen lernen. Mit diesem Verständnis gebe ich eine praktische Anleitung, wie aus der Wirtschaftsmetrik Einkommen und daraus systematisch Wohlstand entsteht. Das Interesse für Dein Preis ist ausschlaggebend, ob dieser zweite Teil kommt ;)!

Wir wollen denken – und zusammen wirtschaftlich erfolgreich arbeiten!

Gebhard

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Flagge zeigen – Sinnvoll Wirtschaften ins Programm der Piraten bringen!

Liebe Leserinnen und Leser,

vor drei Tagen habe ich die Idee von sinnvollem Wirtschaften als politisches Thema der Piratenpartei in deren Onlineforum eingebracht. Kaum drei Stunden später hat mich ein Mitglied der Partei angerufen und gefragt, ob er nicht einen Antrag auf Aufnahme des Themas in das Parteiprogramm stellen kann?

Ich habe dem zugestimmt und heute Morgen erfahren, der Antrag steht hier im Liquid Feedback der Partei. Die Piraten haben mit der Technologie des Liquid Feedback eine Unterstützung, um Themen und Vorschläge mit vielen Mitgliedern schnell diskutieren zu können. Eine moderne Form, um Zugang zur Intelligenz der Massen zu bekommen, wie ich sie in Kapitel 6 beschreibe.

Natürlich braucht der Antrag gerade jetzt zwei Dinge:

  1. Aufmerksamkeit – bitte kopiert den Link (https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1578.html) und empfehlt ihn aktiv an Mitglieder der Priatenpartei weiter, die ihr kennt und an Menschen, die damit liebäugeln Mitglieder zu werden. Mögliche Medien sind:
    – Email oder SMS – kopiert den Link, beschreibt kurz worum es geht und versendet das Mail an Kontakte, die sich für die Piraten und/ oder Liquid Feedback interessieren.
    – Blog – Du betreibst einen eigenen deutschsprachigen Blog oder eine eigene Webseite mit dynamischen Inhalten? Dann verfasse einen kurzen Beitrag und werbe für die Aufnahme der Thesen des sinnvollen Wirtschaftens in das Programm der Piratenpartei.
    XING –  Du bist auf XING, LinkedIn, StudiVZ, Lokalisten, Facebook, google+, twitter oder … oder? Bitte poste den Link mit Verweis auf die notwendige Aktion. Ein Textbespiel:
    Macht sinnvolles Wirtschaften zum Programm der Piraten  https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1578.html
  2. Diskussion – bitte schaut euch den Text nicht nur an, sondern stimmt auch darüber ab. Kommentiert ihn, egal ob zustimmend, ablehnend, hinterfragend oder unentschlossen.

Die Piratenpartei ist ein tauglicher Hafen für unsere Ideen, da sie noch nicht festgelegt ist. Sie passt zu Affenmärchen, weil die Piraten gewollt auf die intelligente Masse setzen. Weil dort Ideen und Wege jenseits der bekannten politischen Systeme gesucht werden und eine Chance haben, auch Gehör zu finden.

Ich wäre begeistert, wenn der Antrag die erste Hürde nimmt und nicht gleich in 7 Tagen wieder sang- und klanglos im Netnirvana verschwindet. Ohne aktive Unterstützung kann das nicht gelingen!
Wer will, dass sinnvolles Wirtschaften breiter diskutiert wird?
Jetzt gibt es die Gelegenheit, das zu erreichen!

Ich freue mich auf euch!
Grüsse
Gebhard

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Sinnvoll Wirtschaften goes Piratenpartei …

Hallo Leserinnen und Leser,

heute hat mir der Mitarbeiter eines Kunden diesen Link mit dem Hinweis zugesandt, dass die Priatenpartei – in aktuellen Umfragen haben sie auf Bundesebene die Grünen hinter sich gelassen – noch immer keinen wirtschaftspolitischen Kern hat.

Natürlich ist sinnvolles Wirtschaften und damit Affenmärchen starkt betriebswirtschaftlich ausgerichtet. Damit kann es auf den ersten Blick kaum als wirtschaftspolitischer Kern einer Partei herhalten. Die brauchen ja eher volkswirtschaftliche Theorien zu Themen wie Kartellrecht, Steuern, Sozialabgaben etc.. Dennoch bin ich überzeugt, die Ideen und Erkenntnisse zu sinnvollem Wirtschaften, die Andreas Zeuch in Feel it! und ich in Affenmärchen zusammen getragen haben, bieten einen wirkungsvollen mikroökonomischen Gegenpart zu sinnvollen makroökonomischen Überlegungen wie etwa dem Grundeinkommen oder der Gemeinwohldemokratie.

Aus diesem Grund habe ich einen Beitrag auf der Liquid Feedback Plattform der Piratenpartei mit dem Thema sinnvoll Wirtschaften verfasst. Wie bei allen Onlinemedien braucht dieser Online-Aufmerksamkeit.

Die Idee: Wir machen sinnvoll Wirtschaften bei den Piraten zum Thema.

  1. Geht hierzu auf den Link.
  2. Meldet euch am Forum der Piratenpartei an.
  3. Bewertet den Beitrag mit Sternen, wie bei Amazon.
  4. Schreibt einen Kommentar und ergänzt damit meinen Beitrag.
  5. Schickt den Link via Mail, Twitter, google+, Facebook, XING und Konsorten an eure Kontakte weiter!

Mal schauen, ob uns die Piraten erhören ;)!

Gruß und danke im Voraus
Gebhard

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Der Fixstern MENSCH

Augenblicklich diskutiere ich im pm-Blog angeregt über die Frage, ob das in Affenmärchen vorgestellte Bezugssystem des sinnvollen Wirtschaftens die Kenntnis des bestehenden Bezugssystems Krank-Gesund-Wirtschaften braucht oder nicht.

Dabei ist mir in meiner eigenen Wahrnehmung ein derart wertvoller Kommentar aus der Feder gequollen, dass ich den entscheidenden Teil hier zu einem Blogpost machen möchte:

“Sinnvoll Wirtschaften” ist kein Modell!
Es ist eine Einladung und ein anderes Bezugssystem. Sprich ein anderer Rahmen um über die selben Probleme nachzudenken. Mit dem neuen Denkbezug allerdings zu anderen Lösungen zu kommen.

Zur Veranschaulichung gehe ich ein wenig in der Geschichte zurück. Es gab einmal die verbreitete Meinung, dass die Erde das Zentrum des Universum sei und alles um sie kreisen würde. Dieses Bezugssystem war damals ausreichend, um eine Vielzahl der beobachteten Phänomene in der Welt zu beschreiben. Es war allerdings gänzlich ungeeignet, die Bahnen der Planeten und Sterne zu erklären. So entwickelte sich die Annahme, die sich später als Wahr heraus stellte, dass die Sonne das Zentrum des Universums ist, um das alles andere kreist.

So den zentralen Bezugspunkt verändernd, haben wir neue Perspektiven gewonnen. Wie wir heute wissen, wurde dadurch weit mehr als nur die Berechnung der Sternen- und Planetenbahnen in ein völlig anderes Bezugssystem gesetzt.

Hier kommen wir zum “Entweder Oder” bzw. zum „Sowohl-Als-Auch“. Bis heute kenne ich niemanden der seither versucht hat, ein Bezugssystem zu entwickeln, in dem sowohl Erde als auch Sonne im Zentrum des Universums stehen!

Das stellt auf keinen Fall die Anwendbarkeit eines ‚Sowohl als Auch‘ in Abrede. Alle Probleme, die uns heute begegnen, können sowohl im bestehenden Bezugssystem des Krank-Gesund-Wirtschaftens (geozentrisch) eine Lösung finden als auch im Bezugssystem des sinnvollen Wirtschaftens (heliozentrisch) – Der Apfel fällt vom Baum, egal ob wir das Universum erd- oder sonnenzentriert in Beziehung setzen.
Am Beginn der Entstehung von „sinnvoll Wirtschaften“ diskutierte ich genau diesen Aspekt. Denn auch ich war von der “Sowohl-Als-Auch” Fraktion.

Was mir daran nicht gefiel? Die Beliebigkeit und der einigermaßen hohe Grad an Orientierungslosigkeit.

Deshalb machten meine Kollegen und ich uns ganz gezielt auf die Suche nach einem “Entweder Oder”, das als zentraler Bezugspunkt/ Fixstern taugt. Denn es ist viel wertvoller, ein ‚Entweder Oder‘ zu finden, als sich in 1.000.000 ‚Sowohl-Als-Auchs‘ zu verlieren.

Es hat uns einige Zeit gekostet, dann haben wir die Unterscheidung Sache (Welt) – Mensch (Sonne) gefunden und erkannt: Die Dinge kreisen um die Menschen und nicht umgekehrt.

Aus diesem Gedanken heraus ist der Name für das neue Bezugssystem sinnvoll Wirtschaften entstanden. In ihm verdeutlichen wir: Jede(r) Mensch hat einen eigenen Sinn, die Dinge erhalten ihren Sinn durch uns Menschen.

Das ist unser zugrunde liegenes und gewichtiges Entweder Oder. Es gibt uns Bezug und Orientierung. In unserer Wertschätzung für diese Entdeckung verteidigen wir sie vehement und polarisierend!

Wir brauchen an dieser Stelle kein Reifegrad-Modell – wie im Blog diskutiert -, nach dem wir zuerst das bestehende Bezugssystem verstehen müssen, um sinnvoll Wirtschaften zu können. Wie gesagt fällt der Apfel vom Baum, sowohl geo- wie auch heliozentrisch.

Was ich zur Verbesserung der Wirtschaft beitragen will ist zu verstehen, wie man Werte schöpft, in dem sich die Dinge um die Menschen drehen und nicht umgekehrt, wie heute üblich.

Ich habe erkannt: Diesen anderen Bezugspunkt und das damit zusammenhängende -system zu akzeptieren ist nicht einfach – Denn es ergeben sich daraus weitreichende und auch gerade persönliche Konsequenzen – für alle und jede(n) – egal wo auf der Welt, egal in welcher Position.

Wenn es uns dabei an Reife fehlt, dann an der zur Einsicht, Demut und Wachsamkeit.

Für mich hat die Diskussion so einiges geklärt, ich hoffe für Euch auch!

Altjahresgrüße
Gebhard

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