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Affenmärchen (can) go international …

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nachdem Affenmärchen nun schon einige Monate publik ist kann ich resümieren: Der Mehrheit der Leser gefällt es!

Die Idee ist jetzt: Lasst es uns international machen!

Die Motivation: Mehr Leser für  die Themen im Buch gewinnen.

Die Aktion: Unterstütze die Affenmärchen Übersetzung!

Eine Übersetzung auf Englisch kostet ca. 4.500,00 EUR. Einen Teil dieses Betrages ist die Übersetzerin bereit für die Inhalte zu riskieren und als Anteil aus den Buchverkäufen zu verdienen.

Einen zweiten Teil übernehme natürlich ich. Doch leider kann ich nicht das gesamte Projekt alleine stemmen – zumindest nicht im Jahr 2012.

Deshalb könnt ihr Euch einbringen. Schenkt mir einen kleinen Beitrag für die Übersetzung von Affenmärchen. Im Gegenzug erhalten alle, die auf der Überweisung eine Emailadresse angegeben haben – ein englisches e-Book gratis, wenn die Übersetzung abgeschlossen ist – Natürlich könnt ihr das Buch auf diesem Weg auch irgendjemandem schenken ;)!

Sobald mindestens 1.500,oo EUR (75 x 20,00€) zusammen sind, beginnt die Übersetzerin mit ihrer Arbeit!

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Liebe Grüße
Gebhard

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Das liebe Geld [2]

  • Glaubenssätze der Wirtschaft: „Geld beruhigt, bringt Sicherheit, ja sogar Freiheit und macht wirtschaften überhaupt erst möglich.“
    „Über Geld spricht man nicht, Geld hat man.“

Erkenntnisse der Wissenschaft: Sinnvolles Wirtschaften fußt auf Kooperation, Vertrauen und Fairness. Drei Werte, die in nahezu allen Unternehmensleitbildern weltweit nicht fehlen dürfen. Doch wie steht das Thema Geld zu diesen Werten? Fasst man die Ergebnisse von Kathleen Vohs Studien zusammen, dann verhindert Geld das Bitten um Hilfe, hemmt die eigene Hilfsbereitschaft, schafft physisch messbar Distanz zwischen Menschen und macht einsam. Mit anderen Worten: Die Zeit, die für Gespräche, Artikel, Sendungen und Diskussionen über Tarifverträge, Renten, Arbeitslosengeld, Hartz IV, Boniregelungen, Leistungsausgleiche, Überstundenvergütung, Spielergehälter, Anzeigenpreise, Einkommensranglisten und dergleichen mehr verbraucht wird, ist nicht nur Zeit, in der nicht gearbeitet wird; es ist Zeit, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Kooperation oder anders gesagt sinnhaftes Wirtschaften vernichtet.

  • Glaubenssätze der Wirtschaft: „Wo es Gewinner gibt, muss es Verlierer geben.“
    „Es wird immer so sein, dass fünf Prozent mehr haben als der Rest und diese fünf Prozent sagen, wo‘s lang geht, schließlich kann nicht jeder führen.“

Erkenntnisse der Wissenschaft: Die Langzeitstudien von Whitehall I und II sowie das aktuelle Buch von Richard Wilkinson und Kate Pickett „Gleichheit ist Glück“ zeigen auf, dass die Industriegesellschaften der sozialen Marktwirtschaft mit ihrem Slogan „Wohlstand für alle“ richtig lagen. Leider wurde dieser Slogan zwischenzeitlich gehörig verbogen. In der heutigen Casting-Generation bedeutet er: Jeder hat die Chance superreich zu werden, ganz unabhängig übrigens von Bildung und Leistung. Gelingen kann es nur sehr wenigen. Dabei verschwindet das Verständnis, wonach Wohlstand eben gerade nicht monetärer Reichtum ist. In den Industrienationen, in denen die Schere zwischen Arm und Reich, besonders drastisch auseinander klafft, finden wir unter anderem mehr Probleme in der Gemeinschaft, weniger Vertrauen und häufiger gestörte soziale Beziehungen als in Ländern, in denen die Einkommensungleichheit weniger ausgeprägt ist (z.B. USA vs. Schweden oder Japan). Und dennoch wollen die meisten zu den wenigen Reichen gehören, ohne zu erkennen, was diese Haltung bewirkt.
Der zunehmende Mangel an Vertrauen, Gemeinschaft und gesunden sozialen Beziehungen wirkt sich gesellschaftlich in Form von Drogenkonsum oder steigender Gewaltbereitschaft aus. Darüber hinaus hat dieser Mangel auch direkte körperliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Lebenserwartung. Zu große Unterschiede im Einkommen schaden nicht nur unseren Gesellschaften, so die wissenschaftlichen Erkenntnisse, sie schaden gleichermaßen unseren Unternehmen. Sie verursachen und befördern nachweislich Krankheit, Misstrauen, schlechte kognitive Leistungen und Aggression. Also genau die Charakteristiken, die wir mit sinngekoppelten Unternehmen überwinden.

Würden wir uns rational wissenschaftlich mit dem Thema Geld als Einkommen auseinandersetzen, wäre klar: Für alle Arbeiten, in denen Intelligenz, Kreativität und Verantwortung, kurz Mitdenken, gefragt ist, sollte die Leistungserbringung nicht mit Prämien, Boni oder ähnlichem angereizt werden. Und vermutlich kann auch bei allen anderen Formen der Arbeit ohne Einbußen darauf verzichtet werden. Für ein hohes Maß an Kooperation, Vertrauen und Fairness sollte Geld nicht tabuisiert werden und dennoch nur einen möglichst kleinen Teil der Kommunikationszeit im Unternehmen einnehmen.
Mein Rat: Sorgen Sie für Transparenz der Kassen – der Gewinne und Verluste, Investitionen, Betriebskosten usw. – dann verliert das Geld den Reiz des Unausgesprochenen und Spekulativen und wird als Klatsch- und Tratschthema langweilig. Für ein gutes, nicht aggressives Betriebsklima, Gesundheit sowie allgemeine Zufriedenheit bei den Mitarbeitern, sprich eine positive Unternehmenskultur, sollte darauf geachtet werden, dass der Unterschied zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Einkommen nicht zu groß ist. Zugespitzt kann wissenschaftlich basiert gesagt werden: Die Abschaffung leistungsbezogener Einkommen, Kassentransparenz und gleicher Lohn für alle ist eine Erfolg versprechende Rezeptur für intelligente Leistungen im Rahmen eines kooperativen, zufriedenen, gesunden und fairen, also sinnhaften Wirtschaftens. Wie das in der unternehmerischen Praxis funktioniert, beschreibt Gernot Pflüger in seinem Buch „Erfolg ohne Chef“, in dem er sein Leben sowie die zwanzig jährige Erfolgsgeschichte seiner Firma als praktischen und nicht zu leugnenden unternehmerischen Real-Nachweis ins Feld führt. Die Frage ist also: Wollen Sie sich für eine bessere Wirtschaft der Wirklichkeit und dem Stand der Wissenschaft stellen und die Konsequenzen ziehen?

Überzeugt? Buch hier bestellen!

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Eingeordnet unter 05 Der Bluff, Das liebe Geld

Affenmärchen persönliche Eintrittskarten …

Hallo Blog,

gestern kamen die Affenmärchen Eintrittskarten:

Sie sind dazu gedacht, unters Volk gebrach zu werden und an unterschiedlichsten öffentlichen Stellen auf das Buch aufmerksam zu machen. Auf der Rückseite ist die Webadresse aufgedruckt, so dass auch alles schnell gefunden wird!

Wer möchte mir helfen und die Eintrittskarten – alle mit einer individuellen Nummer, die sie wahrlich persönlich macht 😉 – bei sich in der Gegend unters Volk bringen?
Wenn Du Interesse, eine Idee für einen öffentlichen Ort – Kneipe, Flughafen, Schwarzes Brett oder Toilette im Unternehmen oder was auch immer Dir einfällt – und vor allem Lust und Willen hast, schreib mir eine Nachricht über dieses Kontaktformular und ich schicke Dir ein Päckchen Eintrittskarten zu!

Danke für Eure Hilfe!

Gruß
Gebhard

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