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Ist die Katze aus dem Haus …

Liebe Leserinnen und Leser,

Bernd Geropp ist ein aktiver Leser und Unterstützer von Affenmärchen, meinem Blog und meiner Arbeit. Ich habe mich sehr gefreut, als er mir ein Rezensionsexemplar seines aktuellen Buchs angeboten hat. Inzwischen ist Ist die Katze aus dem Haus … im Buchhandel angekommen und ich habe es gelesen.

Bernds Anspruch ist aus der Praxis für die Praxis zu schreiben und das ist ihm auch ausgezeichnet gelungen! Sein Buch liest sich flüssig. Schnell versteht der Leser die Struktur und ich kann es mir auch sehr gut als Nachschlagewerk vorstellen.

Jedes Kapitel widmet sich einem Aspekt der Führung von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Mit vielen Beispielen aus der Praxis und Ingenieuers-Metaphern schafft der Autor Bilder, die es dem Leser einfach machen, sich die Funktionsweise der einzelnen Führungsaspekte vorzustellen. Immer wieder streut Bernd praktische Tipps ein, die durch Erfahrungen aus seinem eigenen Leben als Chef erprobt sind. Abgeschlossen wird jedes Kapitel mit sofort umsetzbaren Empfehlungen, wie sich eine zeitgemäße Führungskraft verhalten soll.

Besonders gefallen hat mir:
Bernd fordert vom Unternehmer, dass er sich mit seinem Unternehmen verändert. Das Buch bleibt konsequent beim Chef und verhaspelt sich nicht zwischen der Mitarbeiterperspektive und der Geschäftsführungsperspektive. Bernd will dabei keine leichte Kost sein. Er fordert vom Unternehmer zum Beispiel die Kontrolle loszulassen, ordentlich und vollständig zu delegieren und die Mitarbeiter auch die notwendigen Fehler machen zu lassen. Für ihn darf der Unternehmer keine große operative Rolle mehr im Unternehmen spielen. Stattdessen sollte er sich darauf konzentrieren, dass Unternehmen aus der Hubschrauberperspektive auf Erfolgskurs zu halten.

Mein Wermutstropfen:
Bernd bleibt im System des Gesunden Wirtschaftens. Liest man die Liste der Bücher, die Bernd bei seinem Werk geholfen haben, kann man hier mehr erwarten von Ist die Katze aus dem Haus …

Dennoch empfehle ich das Buch gerne und überzeugt als Lektüre an alle Chefs oder Führungskräfte von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Allein schon zu verstehen, dass ein Unternehmer nicht nur am Unternehmen arbeiten/ von den Mitarbeiter verlangen kann, sich weiterzuentwickeln; zu verstehen, dass man als Chef selbst sich zu ändern hat, wenn man möchte, dass das Unternehmen besser funktioniert, macht Bernds Buch lesenswert!

Wir wollen denken
Gebhard Borck

PS: Wegen des neuen Buchs und seiner Podcast-Serie haben sich Bernd und ich vor kurzem persönlich getroffen. Dabei ist auch dieses Podcast (ca. 20 Min.) und dieses Video (ca. 50 Min.) zu Affenmärchen und seinen Inhalten entstanden.

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Eingeordnet unter off record

Affenmärchen (is) international – Leseempfehlung in Wien

Gestern erhielt ich einen Brief, der den rechts abgebildeten Ausschnitt aus der Betriebsratszeitung „betriebsrat aktuell“ Ausgabe 01/2012 der Wiener Caritas enthielt.

Vielen Dank, Silke Scharf, für die Empfehlung an Deine KollegInnen und die Zusendung des Ausschnitts aus der Zeitung.

Somit wäre Affenmärchen – wie im letzten Post angedeutet – international. Allerdings weiterhin nur im deutschsprachigen Raum :(.

Damit sich das ändert braucht es zumindest die Übersetzung ins Englische. Hier kannst Du die Globalisierung des Buchs aktiv unterstützen. Wer dem Buch so weiter hilft und eine Emailadresse hinterlässt bekommt gratis eine Ausgabe des englischen eBooks (im Kindle-Format und als ePub).

Ich freue mich, dass Affenmärchen weiterhin seine Kreise zieht. Ich freue mich noch mehr, dass meine Inhalte verstanden werden und nehme den Hinweis auf, dass der Titel ggf. irreführend ist ;)!

Viele Grüsse
Gebhard

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Eingeordnet unter danke, off record

Kleine Sache, große Wirkung

Gerade sechzehn geworden trat Andreas seinen ersten Ferienjob an. In der Produktionsabteilung seines Vaters war er dafür zuständig, Verschlussfolien, wie man sie von Zahnpasta, Tomatenmark oder Jogurtgetränken kennt, auf Keramikfläschchen zu legen. Vor seinem Arbeitsschritt wurden die Flaschen mit einer genau abgewogenen Menge Pulver gefüllt, in der Folge verklebte ein Roboter in derselben Produktionsstraße die Kappen mit den Fläschchen und verstaute sie in Versandkartons. Die Beschäftigung war so aufregend, dass es Andreas ohne Schwierigkeiten gelang, nebenher ein Buch zu lesen und dennoch keine Fehler zu verursachen. Bis, wie aus heiterem Himmel, das Transportband still stand. Der vorgelagerte Drehteller, der als Puffer diente, lief unaufhaltsam voll während Claudia, die fest angestellte Kollegin, Andreas aufgeregt anfauchte: „Hab ich dir nicht gesagt, du sollst nicht lesen!?“ Andreas hatte nichts mit dem Transportband zu schaffen gehabt und wich dem Angriff nervös aus: „Ich habe überhaupt nichts gemacht. Ehrlich.“ Claudia schob ihn verärgert zur Seite während sie hektisch das Band drei Mal ab- und wieder anstellte: „Geh weg, bevor noch mehr passiert!“ Alles Knopf drücken half nichts. Der Motor war zwar zu hören, doch das Band bewegte sich keinen Millimeter. Als Folge schaltete sich die ganze Produktionsstraße automatisch ab, da alle Puffer-Drehteller inzwischen drohten überzuquellen.

Es blieb nichts anderes zu tun, als Andreas‘ Vater, den Abteilungsleiter, zu rufen. Doch der war unauffindbar. Die Produktion stand inzwischen seit mehr als zwanzig Minuten, da machte Andreas zaghaft den Vorschlag: „Wir könnten ja die Maschine mal aufmachen und nachschauen, vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit, die wir schnell in Ordnung bringen können?“ Claudia drehte verzweifelt hilfesuchend die Augen gen Decke: „Willst Du es unbedingt noch schlimmer machen?“ Nach einer halben Stunde kam Herr Schöttgen, der Vorgesetzte von Andreas‘ Vater, da dieser nach wie vor nicht aufzufinden war. Er schaute sich die Produktionsstraße an, startete alle Steuerungen neu und drückte anschließend ebenfalls, mehr wütend als hektisch, den Startknopf des Transportbandes. Nichts rührte sich.
Andreas wollte helfen und machte auch gegenüber Herrn Schöttgen den Vorschlag, die Verschlussklappe der Maschine zu öffnen, um zu erkennen, ob es sich vielleicht um eine Kleinigkeit handelte. Schroff wies ihn Herr Schöttgen zurecht: „Du bist ja wohl kaum Mechaniker oder? Was willst du denn ausrichten, wenn die Klappe offen ist? Darum müssen sich Fachleute kümmern. So einfach mal was aufmachen und in der Maschine rumpfuschen, das wäre ja noch schöner. Wir wollen es ja nicht schlimmer machen als es eh schon ist!“ So warteten inzwischen drei Personen darauf, dass Andreas‘ Vater gefunden wurde. Die Produktion stand weiterhin.

Knapp zwei Stunden später kam Andreas‘ Vater von einem Außentermin zurück und fand seinen wütenden Chef, die nervöse Claudia und einen betröppelt schuldbewusst dreinschauenden Andreas vor der bewegungslosen Produktionsstraße stehen. Die angestaute Wut und das Warten hatte eine Stille zwischen den Dreien erzeugt, die man buchstäblich schneiden konnte.
Andreas‘ Vater, gewohnt dynamisch, grüßte alle freundlich, ließ sich von seinem Chef die Situation erklären, öffnete die Maschinenklappe, legte den herunter gerutschten Keilriemen zurück in die dafür vorgesehene Rille des Schwungrads, schloss die Klappe wieder und drückte den Startknopf. Während sich die Produktion in Bewegung setzte, verließ er ohne ein weiteres Wort zu wechseln den Raum, um seinen nächsten Termin einzuhalten. Herr Schöttgen, Claudia und Andreas blieben zurück. Die vorher angestaute Wut war einem Gefühl von Peinlichkeit gewichen. Jeder vermied den direkten Blickkontakt. Auch in den restlichen Tagen seines ersten Ferienjobs kamen Claudia und Andreas auf keinen grünen Zweig. Es war das erste und letze Mal, dass Andreas bei seinem Vater gejobbt hatte.

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Eingeordnet unter 07 Management ist Geldverschwendung, Kleine Sache, große Wirkung

Welches Leistungs-Schweinchen hätten Sie denn gerne?

Unsere Welt und im Besonderen unsere Unternehmenswelt, um die es in diesem Buch geht, ist durchdrungen vom Leistungswahn. Doch um welche Leistung kann es einem Unternehmen gehen? Was leisten wir? Wofür leisten wir? Hat Leistung Sinn?

Leistung hat Sinn, gerade in Unternehmen. Leider ganz anders als sie im gängigen Dogma verstanden wird. Menschliche Arbeit ist immer eine Mischung aus kognitiver, emotionaler, intuitiver, sozialer, physischer und psychischer Leistung. Sie ist in ihrem Potential und in ihrer Wirksamkeit weder messbar noch vorhersagbar und kann auch nicht in Zeitpakete zerhackt werden. Damit ist diese Leistung – anders als etwa in der Physik und der Betriebswirtschaftslehre beschrieben – nicht Arbeit pro Zeiteinheit, besser beschreibt man sie als so etwas wie eine Wette gegen die Zukunft oder eine Investition in sie.
Zum Zeitpunkt der Leistungserbringung ist oftmals nicht klar, ob sie auch belohnt wird. Je mehr es sich um Kopfarbeit und je weniger es sich um mechanische Arbeit handelt, desto unsicherer wird der Lohn, den man für seine Leistung erwarten kann. Spätestens bei dieser Erkenntnis müssen die Betriebswirte unter uns aufhorchen. Erschwerend kommt zu dieser Unsicherheit hinzu: Wird die Kopfarbeit diffiziler, wird sie automatisch teurer. Dabei sollte es, ökonomisch gedacht, genau anders herum sein, denn es ist offensichtlich, je komplexer die Kopfarbeit, desto unsicher die Verwertbarkeit der Ergebnisse. Anders ausgedrückt: Wenn ein KFZ-Mechaniker ein bestelltes Auto zusammen schraubt, ist zu erwarten, dass der Kunde bei Auslieferung des Wagens auch bezahlt. Wenn allerdings das Produktmanagement über den Preis eines Einzelfahrzeugs der in fünf Jahren kommenden Baureihe nachdenkt, ist kaum abzuschätzen, ob die Fahrzeuge in fünf Jahren erstens zu dem Preis und zweitens überhaupt verkauft werden. Diese Art Luftschlosskonstruktion wird allerdings, im Vergleich zum Mechaniker, bestens bezahlt. Sie merken: Für Kopfarbeiter lohnt es sich, überhaupt nichts Zählbares zu leisten! Und das bestätigt sich in der Wirklichkeit jeden Tag aufs Neue.
Während also das Fußvolk unserer Unternehmen – Sekretärinnen, Krankenschwestern, Produktions- oder Sachbearbeiter – ebenso wenig Leistungsrisiko bedeutet, wie es Löhne, Gehälter und Investitionen kostet, sieht das bei Führungskräften, Produktentwicklern, Koryphäen und Strategen, also den Entscheidungsbevollmächtigten, ganz anders aus.

Im Sinne eines rein rationalen Homo oeconomicus gedacht, kann der mechanische Teil des Fußvolks gerne regelmäßig ein mittleres Salär beziehen. Ist doch bei ihm der Zusammenhang zwischen Arbeit pro Zeit, Stück- oder Stundenleistung und damit verbundenem Geldrückfluss weitestgehend vorherbestimmbar, linear und höchstens ein wenig kompliziert. Alle Kopfarbeiter allerdings sollten aufgrund des in ihrer Arbeit innewohnenden Leistungs-Ertrags-Risikos und der unausweichlichen Komplexität ihres Schaffens von einem möglichst niedrigen Gehalt (Invest) leben. Sie sollten erst dann ein gehobenes Einkommen (Ertrag) erzielen, wenn ihre Ideen in kommerzielle Erfolge umgemünzt sind und auch nur so lange, wie dieser kommerzielle Erfolg anhält. So wäre es wohl richtiger, doch dann würde sich Leistung ja überhaupt nicht mehr (ent-)lohnen müssen. Sprich: Der Glaubenssatz „Leistung muss sich lohnen.“ ist, bezogen auf wirtschaftlichen Profit, absurd.

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Eingeordnet unter 05 Der Bluff, Chimäre Leistung

Vergangen vs. gegenwärtig und zukünftig

In diesem Buch geht es um sinnhaftes Wirtschaften. Anders ausgedrückt: Es geht um das „Warum?“ Doch Vorsicht! Im kranken und im gesunden Wirtschaften ist die Warum-Frage keine Sinn-Frage, vielmehr ist es eine Ursachensuche, um zu beschuldigen, zur Verantwortung zu ziehen, irgendeiner Form von Gerechtigkeit den Weg zu bereiten und zu belohnen oder zu bestrafen. Es ist kein gegenwärtiger oder zukunftsbezogener Handlungs- sondern ein vergangenheitsfokussierender Analysemodus. Es wird nicht voranschreitend kooperiert, stattdessen wird absichernd aggressiv verteidigt was da ist. Neben dem ursachesuchenden Warum gibt es auch noch das antreibende nach vorne gerichtete Warum. Warum tut sie, was sie tut? Warum wollen sie dorthin und nicht hierher? Warum laufen sie und gehen nicht? Es ist die Frage nach den Motiven, die uns von jetzt ab in die Zukunft hinein handeln und interagieren lassen. Sinnhaftes Wirtschaften stellt die Menschen und die Wechselwirkungen zwischen den Menschen in den Mittelpunkt dieser Fragen. Die Betriebswirtschaftslehre stellt demgegenüber Dinge, wie etwa Gewinn, Produktivität oder Effizienz in den Mittelpunkt. Im kranken Wirtschaften geht es um Ausbeutung und im gesund Wirtschaften um das Recht an der Sache. Im sinnhaften Wirtschaften geht es um eine lebenswerte gemeinsame Gegenwart und Zukunft. Klingt etwas illusorisch, ist dennoch eine echte, ernst gemeinte Option!

Die Betriebswirtschaftslehre geht davon aus, dass die Vergangenheit und unser heutiges Wissen alle Informationen beinhaltet, um die Zukunft halbwegs sicher vorhersagen zu können. Ein durchschnittliches Wachstum von zehn Prozent über die letzten fünfzehn Jahre bedeutet mindestens ein ebensolches Wachstum auch für die kommenden acht Jahre. Wenn man eine Fabrik baut, die fünftausend Autos produzieren kann, werden auch fünftausend Autos verkauft werden. Wenn unser Marketingdirektor sagt, so etwas hat noch nie ohne Fernsehwerbung funktioniert, dann müssen wir dafür wohl in den sauren Apfel beißen und das zwei Millionen Budget locker machen. Ganz egal ob Flugzeuge in die Wolkenkratzer New Yorks stürzen, die Finanzwelt zusammenbricht, Staaten pleite gehen, Vulkanasche über uns schwebt, Tsunamis uns unter sich begraben oder ein Schwarzer in Amerika Präsident wird. Die Zukunft, so der Glaubenssatz, wurde und wird von einigen wenigen Mächtigen geplant und gestaltet. Natürlich weiß auch von denen keiner, welches der Ereignisse uns morgen bevorsteht. Dennoch: Es ist wahrscheinlicher, dass etwas, das wir uns heute nicht vorstellen können, morgen schon passiert und Einfluss auf unseren Unternehmenserfolg nimmt, als dass unsere Annahmen über die Zukunft Wirklichkeit werden. Wer in dieser Welt der schwarzen Schwäne – so nennt Nassim Taleb zufällig eintretende Ereignisse, die ein bis dahin gültiges Gesetzt, wie etwa „alle Schwäne sind weiß“ oder „Flugzeuge werden nicht mutwillig ins World Trade Center gesteuert“ widerlegen – wer da weiter nach den Ursachen sucht, ist schon jetzt zu langsam und muss sich aggressiv verteidigen. Wer ohne materielle Bindungsabsicht in wirtschaftliche Interaktion geht und sich damit beschäftigt, warum und wohin die Menschen seiner Umgebung gehen, eröffnet sich Chancen, gefährliche schwarze Schwäne zu erkennen und zu vermeiden sowie chancenreiche schwarze Schwäne wahrzunehmen und für sich und seine Kollegen zu nutzen.

Lehren für sinnvolles Wirtschaften

Sie wollen human, kooperativ und lebensbejahend wirtschaftlich erfolgreich sein? Dann werfen Sie die Grundparadigmen der modernen Betriebswirtschaftslehre über Bord. Seien Sie bereit und nicht verplant, achten Sie auf die externen Effekte, die ihr Unternehmen erzeugt, nehmen Sie Ihre Kollegen mit auf den Weg in die materielle Freiheit, handeln Sie sinnvoll, ob mit oder ohne Gewinn und öffnen Sie die sozialen, geistigen und physischen Mauern ihres Betriebs, so dass er von seiner Umwelt durchdrungen werden kann. Nassim Taleb beschreibt am Beginn seines Buches eindrucksvoll, wie der Libanon, eine Region, die über eintausend Jahre in Frieden lebte, innerhalb eines historischen Wimpernschlags von wenigen Wochen zu dem Ort des schrecklichen Bürgerkriegs wurde, als den wir ihn alle aus den Nachrichten kennen.
Es ist wahrscheinlicher aus einem aggressiven Wirtschaftssystem wie dem unseren in einen „schwarzen Schwan der Zerstörung“ zu geraten, als aus einem kooperativen. Sinnvolles Wirtschaften ist ein überaus geeigneter Teil des gesellschaftlichen Fundaments, falls wir dauerhaft besser als der Libanon sein und mehr als tausend Jahre in Frieden zusammen leben wollen.

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Eingeordnet unter 04 Requiem für die moderne Betriebswirtschaftslehre, Hören Sie auf, der Vergangenheit nachzurennen, Lehren für sinnvolles Wirtschaften

Zwischenstand Affenmärchen

Hallo liebe Leser,

inzwischen sind wir über das erste Drittel des Affenmärchens hinaus, eine gute Zeit, für eine Zwischenbilanz.

In Quantitäten steuert der Blog auf fünfstellige Zugriffszahlen zu, hat mehrere Dutzend Mailabonnenten und auch schon Bestellungen im zweistelligen Bereich. Damit schlägt die Webseite alles, was ich bisher an Webseitenstatistiken aus eigener Erfahrung kenne.
Von der Vorabauflage des Buchs in physischer Form sind inzwischen ca. 10% an die Frau/ den Mann gekommen und es zeigt sich, dass es gerade für Multiplikatoren wichtig ist, das gesamte Buch zu kennen.

Dennoch ist es mit Blick auf das Thema, die Inhalte und die Zustimmung, die ich bisher erfahren habe, weit weniger, als wir uns davon erwarten sollten. Dies empfinde ich durchaus nicht im Bezug auf die Bestellungen, sie sind zweitrangig. Im Vordergrund sollte die Empfehlung des kostenfreien Onlineangebots stehen, die offensichtlich nicht so richtig in die Gänge kommt.
Ich bin im Moment daran, das Projekt Affenmärchen als andere Form der professionellen Publikation in verschiedenen Medien unterzubringen und sehe auch gute Chancen, dass es mir gelingt. Dennoch, für eine große Öffentlichkeit braucht es uns alle.

Wer hat eine Idee, wie Affenmärchen ein breiteres Publikum erreichen kann?

Bitte nehmt Kontakt mit mir auf oder legt einfach selbst los!
Es geht nicht darum andere von den Inhalten zu überzeugen, stattdessen sollten wir so vielen Menschen wie wir können die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden ob sie Affenmärchen gut finden, sich dafür engagieren, damit auseinandersetzen wollen oder eben nicht.
Bieten wir es nicht an, sinken die Chancen signifikant, dass es passieren wird ;)!

In unserer Art zu kommunizieren sind wir auf Wiederholungen angewiesen.
Ohne Wiederholungen kann sich ein Thema kaum gegen die Flut der anderen Themen durchsetzen. Deshalb bitte ich alle, die bereits für Affenmärchen geworben haben – auch und gerade diejenigen, die es im Netzt getan haben – nachzulegen, wie es Klaus Beyer oder Hans Osmers tun, die Affenmärchen nahezu täglich in ihren Kanälen kommentieren. Wenn ihr dabei geblieben seid, sagt es Euren Lesern (z.B. via Twitter) und Kontakten (etwa via Facebook), zeigt Ihnen, dass es noch immer interessant ist, ja vielleicht sogar interessanter wird?

Legt öffentlich Widerspruch ein.
Wenn ihr inneren Widerstand gegen das spürt, was ich schreibe, teilt uns das bitte mit, so wie es Eberhard hier getan hat. Widerspruch macht ein Thema spannend. Ohne Widerspruch schwingt sich Affenmärchen auf eine wohlgemeinige Vibration ein, die uns kaum die Chance geben wird, Aufsehen zu erregen. Was die Inhalte, wie ich finde, durchaus verdient haben. Außerdem gibt Euer Widerspruch uns allen die Chance, die Inhalte weiter zu entwickeln. Etwas, wozu ein traditionelles Buchformat überhaupt nicht fähig ist.

Ich bedanke mich bei Euch für Euer Interesse und Euren Zuspruch.
Lasst uns in die nächste Runde gehen und Affenmärchen im zweiten Drittel der Inhalte mehr als nur linear bekannter machen!

Herzliche Grüße
Gebhard

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Eingeordnet unter danke, off record

Direkt zu den Kapiteln …

Gestern hatte ich ein sehr angenehmes Telefonat. Jemand hatte die Idee Affenmärchen in der Firmenzeitung zu rezensieren und eine Kauf- sowie Leseempfehlung dafür auszusprechen. Für die Leseempfehlung wollte meine Gesprächspartnerin gerne auf den Blog verweisen und hat dabei einen Link gesucht, der direkt zu den Kapitelzusammenfassungen führt. Diesen Link hat sie nicht gefunden, da es keinen entsprechenden Beitrag gab … das ändert sich jetzt!

Also hier die direkten Links zu den Kapiteldownloads -eBooks:

01 Arbeit platzt!
Das Zeitalter der Arbeitsplätze ist vorbei
02 Mythos Arbeit
Warum es Personal in Wahrheit nie gegeben hat und Sie auch gar keines brauchen
 
03 Menschenbildstörung
Warum es die richtigen Menschen nicht gibt
 
04 Requiem für die moderne Betriebswirtschaftslehre
Warum Gewinnstreben eine Lüge ist und Materialismus nichts mit Erfolg zu tun hat
 
05 Der Bluff
Warum Leistungsorientierte Bezahlsysteme dumm machen
 
06 Masse mit Klasse
Wie die intelligente Masse unsere Arbeitswelt revolutioniert
 
07 Management ist Geldverschwendung
Wie nomadische Führung Bürokratie ersetzt
 
08 Sinnhaft leisten
Wie Unternehmen den Weg zur Sinnkopplung frei halten (eBook)
 
09 Kein Ring sie zu knechten
Wie freiwillige Leistungsbereitschaft die Prostitution von Arbeitskraft ersetz (eBook
 

Für alle, die sich nicht Post für Post durch den Blog hangeln möchten!

Viele Grüße
Gebhard

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