Archiv der Kategorie: off record

Managementgehälter mit Gehalt

forum Nachhaltig Wirtschaften 07/2013Heute erscheint die neue Ausgabe „froum – Nachhaltig Wirtschaften“ mit einem Beitrag von mir.

Das Thema Gehalt ist immer wieder ein zentraler Punkt in Unternehmen und in meiner Arbeit als Berater. Es treibt uns um, wie viel andere und wir verdienen. Es füllt endlose Gespräche in Kaffeeecken, Kantinen und Zigarettenpausen. Besonders spannend: Managementgehälter.

In meinem Beitrag zeige ich drei Aspekte auf, die Unternehmen dabei helfen, Managementgehälter mit Gehalt zu entwickeln.

Der Beitrag gibt Denkanstöße, auf was Firmen achten können, wollen sie die üblichen Nebenwirkungen – Neid, Missgunst, Boykott, Verharrung etc. – von Führungsgehältern vermeiden.

Ich bedanke mich bei „forum Nachhaltig Wirtschaften“ für die Einladung zu diesem Beitrag und mehr noch, für die PDF-Kopie, die ich allen Lesern auf meiner Blogseite frei zur Verfügung stellen darf:

Wie viel Gehalt hat ein Management-Gehalt?

Viel Spaß beim lesen – wir wollen denken!

Gebhard

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Eingeordnet unter danke, off record

Hallo bei Affenmärchen

Das Wirtschaftssachbuch ‚Affenmärchen – Arbeit frei von Lack & Leder‘ schrieb ich 2011. Es ist hier in ca. 100 Blogposts vollständig veröffentlicht.

Im Nachgang zum Buch veröffentlichte ich hier auch weiterhin meinen Blog rund um die Themen, mit denen sich das Buch auseinandersetzt.

2016 startete ich eine neue Webseite. Seit 2017 führe ich dort auch meinen Blog fort. Affenmärchen steht hier weiterhin als freies Wirtschaftssachbuch. Wenn Sie allerdings Neuigkeiten rund um meine Themen erhalten wollen, sollten Sie sich bei meinem aktuellen Blog anmelden.

Ich freue mich auf Ihr Interesse!

Wenn Sie das Buch von Beginn an lesen möchten, dann starten Sie mit dem Abschnitt: Vereinbarungen brechen [1]. Ansonsten gehen Sie über das Suchfeld rechts oder springen Sie von der Seite Inhalt auf den Abschnitt, der Sie interessiert.

Viel Vergnügen beim Lesen!

 

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Affenmärchen 2012 in Zahlen

Liebe Leserinnen und Leser,

die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

4.329 Filme wurden beim Cannes Film Festival 2012 eingereicht. Dieses Blog hatte 24.000 Besucher in 2012. Wenn jeder Besucher ein Film wäre, dann würde dieses Blog 6 Film Festivals füllen.

Pro Monat waren das 2.000 Besucher womit ihr den Schnitt aus dem Veröffentlichungsjahr gehalten habt.

Vielen Dank!

Wir wollen denken – Grüße und auf neue Erkenntnisse in 2013
Gebhard

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Eingeordnet unter danke, off record

Wer ist am 22. Oktober um 18:00 Uhr in Dresden und interessiert sich für besondere Möbel?

Liebe Leserinnen und Leser,

heute freue ich mich, einen sicherlich wunderbaren und sehr kurzweiligen Termin empfehlen zu können.

Am Montag, den 22. Oktober öffnet mein Kunde Heinrich Hattebier seine Werkstatt. Er lädt herzlich dazu ein, die Arbeit von zwei Tischler-Innenarchitekten aus der Nähe kennenzulernen.

InteressentInnen melden sich bitte direkt bei Heinrich Hattebier an. Die Kontaktdaten, wie auch weitere Bilder seiner Arbeit finden sich hier auf seiner Webseite. Oder einfach anrufen: 0351 48 27 880

Heinrich und Sven werden anhand eines aktuellen und konkreten Auftrags ihre Arbeit und Leidenschaft zeigen.
Wer außergewöhnliche Möbel und Menschen, eine ruhige sowie konstruktive Atmosphäre und die Kombination aus gestalten, erschaffen und einbauen hautnah kennenlernen möchte, sollte sich diesen Abend in Dresden nicht entgehen lassen.

Auch wenn für mich die Anreise am 22. Oktober zu weit ist, wünsche ich allen, die teilnehmen eine gute gemeinsame Zeit.

Wir wollen denken!
Gebhard Borck

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Rente ab Null, arbeiten bis 90 und länger sowie mindestens 5 Jobs gleichzeitig!

Bilder "Nachtmahr" und "Adam und Eva im Garten Eden" aus WikipediaLiebe Leserinnen und Leser,

ist der heutige Titel eher ein Horror- oder doch ein Wunschszenario? Ich hoffe er weckt zumindest Gefühle – auch Entsetzen ist ein solches ;)!
Mir gehen die Diskussionen über die Rente, die Altersarmut, die unselbständigen Twens, die immer noch bei den Eltern wohnen und die armen Menschen, die 5 Jobs brauchen, um über die Runden zu kommen, auf die Nerven. Dabei will ich den vielen öffentlichen Debatten gar nicht widersprechen.

  • Es ist ein Armutszeugnis, wie viele alte Menschen leben müssen, weil zu mehr das Geld nicht reicht.
  • Es ist peinlich, wenn fertig studierte Menschen nicht bei den Eltern ausziehen können, weil ihnen das Geld dazu fehlt, da sie sich zur Generation Praktikum zählen müssen.
  • Und es ist eine Schande, dass Menschen selbst mit 5 (Drecks-)Jobs noch immer zu wenig verdienen, um mit ihren Kindern mal ohne Sorgen Eis essen zu gehen.

Das stimmt und wer denkend im bestehenden System verharrt, der wird hier bis zum St. Nimmerleinstag Arbeit damit haben, unlösbare Probleme zu verwalten. Mir hilft in solchen Momenten diese Methode:

Nehmen wir die beschriebenen Probleme und formulieren wir sie als ob sie das Paradies auf Erden wären. Was ist zu ändern, damit es diesen paradiesischen Zustand gibt?

Folgende Geschichten aus meinem Leben sollen verdeutlichen, warum ich die Hoffnung habe, dass die tagtäglich durch die Medien getriebenen Niedergangsszenarien, eigentlich ein Paradies beschreiben:

Rente ab Null:

Vor etwas mehr als 4 Jahren hatte ich das Glück Daniel Häni persönlich in der Mitte in Basel zu treffen. Es ist nicht so, dass er mir sehr sympathisch war, doch was er gesagt hat, bestimmt mein Leben noch heute. Wir haben uns im Café über das Bedingungslose Grundeinkommen unterhalten. Folgende Gedanken lassen mich seither nicht mehr los:

  • Wie würden wir Kinder erziehen/ mit ihnen umgehen die wissen, dass sie mit 16, 17 oder 18 nicht mehr finanziell von ihren Eltern abhängig sind? Was würden wir ihnen beibringen wollen?
  • Wie würden wir mit Erwachsenen umgehen, die jederzeit ihre Arbeit in ihrer Firma niederlegen können, weil sie keine finanzielle Abhängigkeit zur Firma haben?

Allein über die Antworten auf diese Fragen nachzudenken macht mich zufrieden und oft sogar glücklich. Sie geben mir Hoffnung und Vertrauen in uns Menschen. Ich kann nur jedem empfehlen darüber nachzudenken, denn meine Erkenntnisse daraus machen mich toleranter, erinnern mich daran respektvoll mit meinem Mitmenschen umzugehen, lassen mich meine Kinder noch mehr lieben (wenn das möglich ist ;)) und geben mir mehr Zuversicht, dass wir unsere Probleme in den Griff bekommen, als alles, was ich tagtäglich in den Medien höre und sehe.

Arbeiten bis 90 und länger

Vor knapp 3 Wochen haben wir uns mit unseren Vermietern getroffen. Es handelt sich dabei um ein rüstiges Ehepaar. Wir haben über mehr als nur das Mietverhältnis und die notwendigen Arbeiten am Haus gesprochen. Thema war auch, wie es ihrer Firma – sie haben einen Produktionsbetrieb mit 30 Mitarbeitern – und meiner Selbständigkeit geht. Am Ende des Gesprächs hat er uns verraten, dass er bereits Mitte 80 ist. Ich war baff! Nie im Leben hätte ich ihn älter als Anfang 70 geschätzt. In unserem Gespräch behandelten wir die Risiken durch den Onlinehandel ebenso wie globale Entwicklungen von Rohstoffpreisen etc.. Diese Aktualität im Geist paart sich mit einer Altersweisheit und Ruhe, auf die man neidisch werden kann. Nicht nur bei diesen beiden Menschen, auch bei anderen älteren Bekannten erkenne ich klare Muster:

  • Wer noch einer anspruchsvollen und für sich sinnvollen – sowohl geistig, wie auch körperlich – Arbeit nachgeht (egal ob erwerbsorientiert oder nicht), ist geistig und körperlich fitter als alle „joggenden“ Pensionäre, denen ich begegnet bin.
  • Immer mehr Menschen werden körperlich gesünder älter.

Und ich stelle mir die Fragen:

  • Wie gehe ich heute mit meinem Geld um, wenn ich mit 70 noch gerne einer erfüllenden Arbeit nachgehen will, kann und darf?
  • Wer hat eigentlich das Naturgesetzt eingeführt, nach dem man mit dem 65 Lebensjahr arbeitsunfähig wird und wer bitteschön hat daraus die Regel abgeleitet, dass es besser wäre, diesen Zustand bereits vor dem 65-sten Geburtstag zu erreichen?

Mindestens 5 Jobs gleichzeitig

Zu Beginn meiner Selbständigkeit hatte ich einen einzelnen großen Kunden, mit dem ich ≥97% meines Umsatzes machte. Das Paradies!?
Im Grunde war ich ein Angestellter mit einem überdurchschnittlich hohen Einkommen für meine Aufgaben. Der Neid einiger (unechter) Kollegen war mir ebenso sicher, wie die Freude über spontane Kurztrips nach Mallorca, Barcelona und Irland.

Nach 42 Monaten im Garten Eden der abhängig Arbeitenden hat irgendein mir unbekannter Adam in irgendeinen virtuellen Apfel gebissen und mein Herr hat mich aus dem Paradis verjagt. Als Grund musste ein Kostensenkungsprogramm mit einem 5-buchstabigen Akronymnamen herhalten. Jetzt wurde der Unterschied zwischen mir und den (unechten) Kollegen deutlich: Ihr „unterdurchschnittlicher“ Verdienst wurde auch in Krisenzeiten bezahlt!

Mit dieser Erkenntnis im Gepäck entschied ich für die Zukunft, ein höheres „überdurchschnittliches“ Einkommen zu fordern, um auch Krisenzeiten überstehen zu können, in denen man aus dem Paradies verbannt war! Doch das reichte nicht, denn zuerst musst ein anderer zahlungswilliger Herr gefunden werden. Die Suche gestaltete sich langwieriger als angenommen, doch am Ende gelang es ;)! So erneut im sicheren Hafen angekommen, wähnte ich mich im Glück. Doch Erstens kommt es anders …
Nach weiteren 18 Monaten im neu gefundenen Paradies – diesmal mit Krisen-Airback – kam die nächste Flaute und das nächste Akronym-Programm. Ich lehnte mich zurück und dachte: „Kein Problem, diesmal hattest Du ja ein ausreichend hohes Einkommen!“ Doch weit gefehlt. In der Wirtschaftswelt gibt es Herren, die bezahlen nicht! Anstatt also in Gelassenheit die Krise abzuwarten, war ich erneut mittendrin.
Heute habe ich das Risiko des Einkommens wie auch das Risiko des Ausfalls auf mindestens 5 Kunden verteilt. Ich wähne mich dennoch nicht im Paradies und bleibe Aufmerksam im Bezug auf Krisen, Zahlungsausfälle etc.. Alles in allem funktioniert das seit 48 Monaten ganz gut – mit einem positiven Ausblick auf die kommenden 6!

Schaue ich auf meine Situation und auf die Berichte im Fernsehen, kommen mir folgende Fragen:

  • Ist es wirklich so schlimm, ≥5 Jobs bei unterschiedlichen Unternehmen zu haben? Oder ist der Mangel vielmehr nur und nur darin zu finden, dass selbst die Summe des eingenommenen Geldes aus 5 Jobs nicht zum Leben reicht?
  • Ist es ideal für mich und meine Freiheit, wenn ich ausschließlich für einen Herrn/ Kunden arbeite?

Aus meinen Erlebnisse komme ich zu folgendem Zwischenresultat für mein Arbeitsleben:

In meinem Paradies …

  • habe ich ein bedingungsloses Grundeinkommen, mit dem ich keine großen Sprünge machen kann, ich mich allerdings auch nicht für einen ungeliebten Herrn verdingen muss.
  • schreibt mir keiner vor, wann ich aufhören soll zu arbeiten und mich in meiner Arbeit sinnhaft zu erfüllen.
  • gewinne ich zusätzliche Freiheit dadurch, dass ich mich – auch im Ideal – auf mehr als einen Arbeitgeber, einen Kunden, ein Geschäftsmodell, ein Produkt oder eine Dienstleistung stützen kann?

Mein Paradies charakterisiert sich durch drei Rahmenbedingungen, die im heutigen System mehr als undenkbar, nämlich schädlich sind. Zwei von diesen Rahmenbedingungen kann ich Stand heute einigermaßen stabil selbst herstellen und bin sehr zufrieden damit!

Wir wollen denken!
Gebhard

3 Kommentare

Eingeordnet unter Fixstern Mensch, off record

Gedanken für Führende und Geführte – Stand September 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzen Tagen kamen mir im Auto Gedanken zur Führung in den Sinn. Während des Nachdenkens fiel mir auf, dass sich die Gedanken an mein Bewusstsein und an mein Unterbewusstsein wenden. Sie sind mir als Text im Gedächtnis geblieben, der sich vielleicht als meditatives Zwiegespräch mit meinem Bewusstsein und Unterbewusstsein darstellen lassen. Ich poste ihn hier einfach mal, um ihn los zu werden ohne ihn zu vergessen ;).

Über Feedback freue ich mich! Vielleicht hat ja die/ der eine oder andere etwas ähnliches parat?

Liebes Bewusstsein:

wenn ich führe … wenn ich mich führen lasse …
gib mir die Kraft aufzuhören, wenn meine Führung nicht mehr gewollt ist. lass mich erkennen, wann ich führen will.
lass mich offen sein für die Menschen, die ich führe. gib mir die Demut, mich führen zu lassen.
verdeutliche mir die Chancen, an denen ich als Mensch wachsen kann.
verliere dich nicht in (Gruppen-)Spekulationen über Wenns und Hättes.


Liebes Unterbewusstsein:

wenn ich führe … wenn ich mich führen lasse …
geh den Egotripps aus dem Weg. lass mich ein zufriedenes Teammitglied sein.
wecke mich auf, wenn es an mir ist, geführt zu werden. wecke mich auf, wenn es an mir ist, zu führen.
halte die Bodenhaftung. sei bereit zu fliegen.
bewahre den Repsekt vor anderen, auch wenn sie mich nerven.
bleibe tolerant.
sei nicht nachtragend.


Wir wollen denken!
Gebhard

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Eingeordnet unter Affenmärchen in der Praxis, Fixstern Mensch, off record

We did it!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute Nacht um 24:00 Uhr ging die Finanzierungsphase der Operation Monkey Business mit dem Finanzierungserfolg zu Ende!

Ich bedanke mich auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich für die viele Unterstützung, die ich während der Finanzierungsphase erhalten habe. Bereits seit einigen Tagen stehe ich in Kontakt zur Übersetzerin wegen der Umsetzung!

Somit ist das Abenteuer Monkey Business nicht zu Ende – vielmehr geht es in die nächste Runde und bedeutet:

Affenmärchen goes International ;)!!!

Wie geht es konkret weiter?

In den nächsten Tagen werde ich:

  • Die Dankeschöns, die schon existieren fertig machen und verschicken.
  • Die Dankeschöns, die noch nicht existieren in die Umsetzung bringen bzw. Termine für die Umsetzung vereinbaren.
  • Das Geld von startnext bekommen und der Übersetzerin geben.
  • Mich freuen wie ein Schneekönig!

Ich freue mich – dass so viele mit mir Lust darauf haben – zu denken!
Gebhard

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Eingeordnet unter off record, Offensive Monkey Business

5 Days to go, Summer Lounge und changeX

Liebe Leserinnen und Leser,

die Operation Monkey Business geht ihrem Ende zu. Noch 5 Tage, in denen es noch knapp 1.500,00 EUR braucht.  Wer sich in diesen letzten 5 Tagen für ein Engagement im Gegenwert eines halben oder ganzen Tages mit mir entscheidet (hier nach unten scrollen und ihr findet es auf der rechten Seite), bekommt den Abend dazu geschenkt!

Was bringt das? Warum sollte ich das jetzt machen?

Es gibt dem Supporter die Möglichkeit, sein Engagement und noch mehr zurück zu bekommen. Gestern Abend war ich als Act auf der Summer Lounge bei AgentCS in Frankfurt. 19 sehr interessante und interessierte Menschen nahmen die Gelegenheit war, sich untereinander und mit mir über Themen rund um Affenmärchen auszutauschen. Konkret ging es um diese Fragen:

  • Was macht an der Arbeit Spaß?
  • Warum Affenmärchen?
  • Warum tut sich die Welt so schwer etwas in Richtung sinngekoppelter Arbeit zu verändern?

Im Büro von AgentCS, mit dem Lounge-Garten mitten in Frankfurt, ging es mit Erfrischungen und leckeren Wraps in den spannenden Abend. Nach ausgefüllten und sowohl menschlich wie inhaltlich ergiebigen 3 Stunden Event schauten Nora, Maik und Jens als Gastgeber wie auch ich als Act auf einen rundum gelungenen Abend zurück. Es war so gesellig, dass ich mich erst um kurz nach 24h auf den Weg nach Hause machte.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Franziska, die AgentCS und mich zusammengebracht hat!

Doch zurück zum Supporter der letzen Tage! Das Event von gestern Abend ist bei den Teilnehmern sicherlich ein Unkostenbeitrag von 50 EUR wert. Was Einnahmen von grob 1.000 EUR bedeutet. Nicht, dass davon nach Wraps, Getränken, Stuhlmiete und dem Engagement bei Startnext viel übrig bleibt. Doch gekostet hat das Engagement den Unterstützer/ die Unterstützerin am Ende auch nichts – und den halben Beratertag als Dankeschön hat man ja auch noch ;)!

Also greift bei diesem überaus attraktiven Angebot zu und engagiert euch in den letzten 5 Tagen mit 500 oder 1.000 EUR für die Operation Monkey Business!

Passend zum Ausklang der Crowdfunding Aktion ist heute mein aktuelles Essay über Gehälter bei changeX erschienen. Vielen Dank an Winfried Kretschmer für seine Empfehlung die Operation Monkey Business zu unterstützen!

LeserInnen dieses Blogs können den Artikel hier kostenfrei herunterladen!

Ich freue mich über jede/n der noch eine Idee hat, wie wir die letzen 30% in 5 Tagen zusammen bekommen.

Wir wollen denken!
Gebhard Borck

PS: Natürlich freue ich mich noch mehr über jede/n, die/ der direkt den Geldbeutel aufmacht ;).

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Eingeordnet unter off record, Offensive Monkey Business

Im Rahmen einer autokratischen Planwirtschaft gönnen wir uns privat ein wenig Demokratie

Liebe Leserinnen und Leser,

heute verlasse ich mein übliches Terrain der Betriebswirtschaft für ein gesellschaftliches Statement.

Immer wieder werden meine Ansätze und Gedanken politisch links einsortiert. Dazu gehört dann die sich wiederholende Enttäuschung, wenn TeilnehmerInnen von Veranstaltungen erkennen, dass ich die neosozialistische Neuordnung der Welt durch ein, endlich einmal richtiges zentrales Komitee, überhaupt nicht anstrebe. Viele Menschen scheinen überzeugt, dass man die Planwirtschaft nur besser machen müsste und dann würde sie funktionieren. Viele andere glauben dasselbe vom Kapitalismus. Ich glaube weder das eine noch das andere. Es ist an der Zeit die Mechanismen hinter den Ideologien zu analysieren und in unsere Zeit zu projizieren. Dann bieten sich auch die Gelegenheiten, weit mehr zu erreichen, als irgendeiner gescheiterten Gesellschaftstheorie aus den vergangenen Jahrhunderten zu ihrem Recht zu verhelfen.

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs  haben wir keineswegs die Planwirtschaft überwunden, wie viele annehmen. Auch ist die USA kaum kapitalistischer als andere Länder oder sind die Skandinavier in ihrer Betriebswirtschaft menschlicher. Das Staatswesen und die allermeisten Großunternehmen/ Konzerne sind weltweit autokratische Planwirtschaften. Ähnlich wie im politischen System werden über den Plan die Wechselwirkungen soweit ausgeblendet, dass ein einzelner Mensch oder eine kleine Gruppe sich einreden kann, die Gesamtzusammenhänge zu verstehen. Das geht auch gut. Allerdings nur, solange die Entwicklungen in der Welt linear verlaufen. Sobald zufällige Ereignisse die Welt in ihren Grundmauern erschüttern, wir aus dem Plan der Irrtum. So geschehen im Jahr 2001 als das World Trade Center eingestürzt wurde. Im Jahr 2008 als Banken plötzlich doch konkurs gehen konnten. Im Jahr 2010, als ein isländischer Vulkan den Flugverkehr über Europa lahm legte. Und im Jahr 2013, als die Eurozone ihren Bankrott erklärte und zerfiel ;).

Mit diesem Blogpost möchte ich darauf aufmerksam machen, dass wir Planwirtschaft tagtäglich und allerorten leben. In Firmen, Vereinen und Einrichtungen sind für uns Verhaltensformen und Strukturen ganz normal, die wir in Gesellschaften für überholt und gescheitert erklären. Wir rühmen uns sogar, sie glorreich überwunden zu haben. Überlegen Sie kurz, wie viel Zeit Sie in einer irgendwie plangesteuerten (Arbeits-)Welt zubringt und wie oft dazwischen ein demokratisches Ereignis (Vereins-, Bürgermeisterschafts-, Kommunal-, Landes- oder Bundestagswahl) aufblitzt. Schnell wird deutlich: Wir gönnen uns ab und an ein buntes Häppchen Demokratie in den ansonsten trist grauen Mühlrädern der Planwirtschaft.

Es braucht kein Ruf nach einem neuen, gerechten und endlich richtig gelebten planwirtschaftlichen Sozialismus, das versuchen wir jeden Tag und scheitern ein ums andere Mal gerade so wie die ehemaligen Ostblockstaaten. Wir brauchen auch nicht die Sehnsucht nach einem funktionierenden Kapitalismus, ist er am Ende doch nur der in den Konzernfarben gekleidete Zwilling des untergegangenen linken Systems.
Es braucht den kritisch reflektierten eigenen Geist, der sich nicht mehr mit dem Bestehenden zufrieden gibt. Es braucht den Anspruch an uns, unsere Kinder und unsere Eltern, den eigenen Verstand zu gebrauchen. Es braucht die gesellschaftliche Forderung nach unangenehm eigenständig denkenden und Selbstverantwortung übernehmenden Bürgern. Es braucht ein vernünftiges Verständnis für die Wetten, die wir tagtäglich abschließen. Es braucht die Toleranz, dass es sich hierbei nicht um Privilegien handelt.

All das gibt es weder in der Planwirtschaft noch im (sozialen) Kapitalismus. Denn beide Systeme öffnen den Raum für eine heldenhafte Machtelite, die überzeugt ist, es für die anderen richtig zu machen. Dabei wird es ihr – wenn überhaupt – doch nur erneut gelingen, die eigenen Interessen zu wahren.

Der mögliche gesellschaftliche Wandel braucht die Freiheit für alle, die eigene Mitwirkung an was auch immer ablehnen zu können.

Wir wollen denken!
Gebhard Borck

PS: Affenmärchen sind Gedanken für Unternehmer, die einen aktiven Beitrag dazu zu leisten wollen, die schädlichen Dogmen des Sozialismus wie auch des Kapitalismus betriebswirtschaftlich zu überwinden.

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Eingeordnet unter off record

Affenmärchen live am 23. August in Frankfurt

Liebe Leserinnen und Leser,

die Operation Monkey Business geht in die Endphase. Über 3.200 EUR und 60% des Geldes sind bereits zusammen gekommen. Somit fehlen noch etwas mehr als 1.500 EUR. Das klinkt gar nicht so viel, ist allerdings eine echte Aufgabe für die letzten Tage. Deshalb freue ich mich heute auf eine Veranstaltung hinweisen zu können, deren Erlös vollständig der Operation Monkey Business gestiftet wird!

Am Donnerstag den 23. August sind alle Interessierten bei der AGENTCSGROUP in Frankfurt zur Diskussion mit mir über und rund um Affenmärchen eingeladen. Hier ein Auszug aus der Einladung:

Borck, streitbarer Autor des Buches“AFFENMÄRCHEN: Arbeit frei von Lack & Leder”, bereitet mit seinen Thesen nicht nur emotional aber fair geführten Diskussionen einen idealen Nährboden, er provoziert auch mit Sätzen wie “Die Lackaffen in den Führungsetagen von Unternehmen erzählen uns Ammenmärchen”.

Und siehe da, auch wir finden die eine oder andere Aussage im Buch, die wir so nicht unterschreiben würden und an anderer Stelle können wir seinen Thesen wiederum vollumfänglich beipflichten. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussionsrunde mit Ihnen.

Sie sind herzlich eingeladen, mit Gebhard Borck und uns zu diskutieren.

Die vollständige Einladung hier lesen.

Veranstaltungsdetails
23. August 2012 um 18.30 Uhr (Get together, Willkommenssnack und Getränke).
Start des Vortrags/der Diskussionsrunde: 19.00 Uhr
Ende der Veranstaltung: ca. 21:30 Uhr
Ort: Fichtestraße 12, 60316 Frankfurt bei der Agent CS GmbH

Wir empfehlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Taxi anzureisen.

Wir freuen uns auf Sie und bitten um Ihre Anmeldung unter
Tel.: 069 9450 7270
eMail: info@agent-cs.de

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Der Eintritt ist kostenfrei. Den Wert der Diskussionsrunde bestimmen Sie am Ende selbst. Der komplette Erlös wird der Operation Monkey Business (Infos unter monkey-business) gestiftet.

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